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Kapino
ETF & Wertpapiere

Dividenden-Rechner

Berechne, wie viel dein Depot jeden Monat ausschüttet – nach Steuern. Der Rechner zeigt dir, wie der Ausschüttungsstrom über die Jahre wächst, was der Fiskus davon nimmt und wie viel Kapital du für dein Wunscheinkommen brauchst.

Berücksichtigt Dividendenrendite Dividendenwachstum Kursentwicklung Steuer Inflation

Modellrechnung mit angenommener, nicht garantierter Ausschüttung – keine Anlageberatung.

Was willst du wissen? Entweder du gibst einen Zeitraum vor und erfährst, was dein Depot dann ausschüttet – oder du nennst dein Wunscheinkommen und erfährst, wie viel Kapital du dafür brauchst und wie lange es dauert.
Was dir netto im Monat aus Ausschüttungen zufließen soll, in heutiger Kaufkraft. Der Rechner passt den Betrag automatisch an die Inflation an.
Was heute schon in ausschüttenden Aktien oder ETFs steckt. Thesaurierende Positionen gehören nicht dazu – sie zahlen nichts aus.
Was du jeden Monat zusätzlich anlegst. Der Betrag bleibt über die Jahre gleich – er steigt hier nicht automatisch mit deinem Gehalt.
Für welches Jahr der Rechner die Ausschüttung ausweisen soll. Je länger der Zeitraum, desto stärker wirkt das Dividendenwachstum.
Jahre
Was dein Depot heute im Jahr ausschüttet, bezogen auf seinen Wert. Breite Welt-ETFs liegen bei etwa 1,5 bis 2 %, Dividenden-ETFs bei 3 bis 4 %.
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Um wie viel die Ausschüttung je Anteil jedes Jahr steigt. Das ist der eigentliche Motor der Strategie: Unternehmen mit langer Erhöhungshistorie schafften historisch rund 5 bis 7 % im Jahr.
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Die Wertentwicklung ohne die Ausschüttung. Zusammen mit der Dividendenrendite ergibt sie die Gesamtrendite – eine Dividende kommt nicht obendrauf, sie ist ein Teil davon.
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Ausschüttungen Reinvestieren heißt: Die Ausschüttung kauft nach Steuern neue Anteile, der Strom wächst dadurch schneller. Auszahlen heißt: Das Geld verlässt das Depot und steht dir zur Verfügung.
Der jährliche Kaufkraftverlust. Er verändert die Ausschüttung nicht, zeigt aber, was sie in heutigem Geld noch wert ist. Die EZB peilt 2 % an.
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Steuer

Ausschüttungen werden sofort besteuert – anders als bei thesaurierenden Fonds gibt es nichts aufzuschieben. Fällig werden 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Soli (zusammen 26,375 %) und optional Kirchensteuer, nach Teilfreistellung und Sparerpauschbetrag.
Was hältst du? Aktien-ETFs sind Investmentfonds und erhalten 30 % Teilfreistellung auf die Ausschüttung. Für Einzelaktien gibt es sie nicht – dort ist die Dividende voll steuerpflichtig.
Jährlicher Freibetrag für Kapitalerträge: 1.000 € (ledig) bzw. 2.000 € (zusammenveranlagt). Trag den noch freien Betrag ein – er gilt je Jahr.
Kirchensteuer Wird auf die Abgeltungsteuer erhoben: 8 % in Bayern und Baden-Württemberg, sonst 9 %. Sie ist als Sonderausgabe abziehbar und mindert die Steuer leicht.
Kirchensteuersatz

Dafür reicht es nicht

Bei 0 % Dividendenrendite schüttet dein Depot nichts aus – dann kann daraus auch kein Einkommen entstehen. Setze eine Dividendenrendite über null, oder plane das Einkommen über Anteilsverkäufe: Das rechnet der Entnahme-Rechner.

Mit diesen Annahmen erreichst du im Monat auch in 60 Jahren nicht. Nötig wären dafür heute rund an Kapital. Erhöhe die Sparrate, senke das Wunscheinkommen – oder wähle Titel mit höherer Ausschüttung.

So viel schüttet dein Depot aus – in Jahr

im Monat

Netto nach Steuern, das sind im Jahr – in heutiger Kaufkraft im Monat

So lange dauert es noch

Dann trägt dein Depot die im Monat aus Ausschüttungen – Anteile musst du dafür nicht verkaufen.

Schon erreicht

Dein Depot schüttet heute bereits genug aus, um dein Wunscheinkommen zu decken. Alles, was du weiter anlegst, vergrößert nur noch den Puffer.

Depotwert
Ausschüttung brutto
im Jahr
Steuer
im Jahr
Einstandsrendite
Nötiges Kapital heute
Über zusammengerechnet
Eingezahlt Ausschüttungen netto Steuer davon ausgezahlt

Ausschüttung je Jahr

bleibt dir Steuer

Ausschüttung je Jahr, aufgeteilt in den Teil, der dir bleibt, und die Steuer
bleibt dir
Steuer
im Monat netto

Die Dividendenrendite gilt für die kommenden zwölf Monate; ab dann steigt die Ausschüttung je Anteil mit dem Dividendenwachstum, der Kurs getrennt davon mit dem Kurswachstum. Beides zusammen ergibt hier eine Gesamtrendite von im Jahr. Ausschüttungen fallen gleichmäßig über das Jahr an und werden sofort versteuert: Teilfreistellung, dann Sparerpauschbetrag, dann Abgeltungsteuer mit Soli und optional Kirchensteuer. Reinvestiert wird nur der Nettobetrag. Nicht enthalten sind ausländische Quellensteuer, Order- und Fondskosten sowie gekürzte oder gestrichene Dividenden – und die Reihenfolge, in der Kurse und Ausschüttungen tatsächlich eintreffen, bleibt unberücksichtigt.

Keine Anlageberatung. Diese Berechnung ist eine vereinfachte Modellrechnung mit einer angenommenen, nicht garantierten Rendite und dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die tatsächliche Wertentwicklung kann erheblich abweichen – Verluste sind möglich. Deine Anlageentscheidungen triffst du selbst.

Was die Dividendenrendite aussagt

Die Dividendenrendite setzt die Ausschüttung eines Jahres in Beziehung zum Kurs: 3 € Dividende bei 100 € Kurs sind 3 %. Sie sagt nichts darüber, ob eine Aktie gut ist – eine hohe Rendite entsteht oft, weil der Kurs gefallen ist, und genau dann steht die Ausschüttung auf der Kippe. Breite Welt-ETFs liegen bei etwa 1,5 bis 2 %, ausdrücklich auf Ausschüttung gebaute Dividenden-ETFs bei 3 bis 4 %. Was hinter einem solchen Index steckt, erklärt der Wiki-Artikel zu Aktien.

Warum das Wachstum wichtiger ist als die Höhe

Eine Ausschüttung von 3 %, die jedes Jahr um 6 % wächst, überholt eine starre 5-%-Rendite nach rund neun Jahren – und liegt nach zwanzig Jahren deutlich vorn. Genau das misst die Einstandsrendite im Ergebnis: die heutige Ausschüttung, gemessen am Geld, das du damals eingezahlt hast. Sie kann über die Jahre auf 8, 10 oder mehr Prozent klettern, obwohl die Rendite am aktuellen Kurs unverändert bei 3 % liegt.

Eine Dividende ist kein Geschenk

Am Tag der Ausschüttung verlässt das Geld das Unternehmen, der Kurs sinkt um denselben Betrag. Deine Dividende ist deshalb ein Teil der Gesamtrendite, nicht ein Bonus obendrauf – darum trennt der Rechner Kurswachstum und Dividendenrendite und addiert beides erst zur Gesamtrendite. Wer nur auf hohe Ausschüttungen optimiert, kauft damit oft ein enger gestreutes, stärker auf einzelne Branchen konzentriertes Depot. Warum breite Streuung vorgeht, steht im Wiki unter Diversifikation.

Was der Fiskus von der Ausschüttung nimmt

Ausschüttungen werden sofort besteuert – anders als bei thesaurierenden Fonds lässt sich nichts aufschieben. Bei einem Aktien-ETF bleiben zunächst 30 % über die Teilfreistellung steuerfrei, bei Einzelaktien nichts. Vom Rest gehen der Sparerpauschbetrag von 1.000 € ab und dann 26,375 % Abgeltungsteuer samt Soli. Der entscheidende Nachteil: die abgeführte Steuer verzinst sich nie mehr mit. Die Gegenrechnung für thesaurierende Fonds macht der ETF-Steuer-Rechner.

Dividenden oder Anteile verkaufen?

Für den Ruhestand sind beides Wege zum gleichen Ziel: Du kannst von Ausschüttungen leben oder über einen Entnahmeplan regelmäßig Anteile verkaufen. Ausschüttungen fühlen sich planbarer an, sind aber nicht garantiert und kosten Streuung; Verkäufe geben dir die Höhe selbst in die Hand und versteuern nur den Gewinnanteil. Wie lange ein Vermögen bei fester Entnahme reicht, rechnet der Entnahme-Rechner, wann es deine Ausgaben insgesamt trägt der Finanzielle-Freiheit-Rechner und den Depotaufbau selbst der ETF-Sparplan-Rechner.