Was ist ein Depot?
Das Wertpapierdepot als Grundlage für deine Geldanlage.
Zuletzt aktualisiert am 9. Juli 2026
Ein Depot ist der Aufbewahrungsort für deine Wertpapiere — quasi ein Konto, auf dem statt Geld deine Aktien, ETFs und Fonds liegen. Ohne Depot kannst du an der Börse nichts kaufen. Es ist damit der erste Schritt, bevor du überhaupt investierst.
Wie ein Depot funktioniert
Das Depot verwahrt deine Wertpapiere und zeigt dir jederzeit, was du besitzt und was es aktuell wert ist. Kaufst oder verkaufst du, bucht der Broker die Anteile ein oder aus. Die Papiere selbst liegen zentral bei einer Verwahrstelle; dein Broker führt Buch darüber, welcher Anteil dir gehört.
Depot und Verrechnungskonto
Zu jedem Depot gehört ein Verrechnungskonto. Über dieses Konto läuft das Bargeld: Du überweist Guthaben darauf, und beim Kauf eines ETFs wird der Betrag abgebucht, während der Anteil ins Depot wandert. Dividenden, Zinsen und Verkaufserlöse landen wieder auf dem Verrechnungskonto. Beide gehören zusammen und werden gemeinsam eröffnet.
Was ein gutes Depot ausmacht
Beim Vergleich lohnt der Blick auf ein paar Punkte:
- Kosten: keine oder eine niedrige Depotgebühr, dazu günstige Orderkosten.
- Sparplan-Angebot: viele sparplanfähige ETFs, idealerweise ohne Ausführungsgebühr.
- Bedienung: eine App oder Weboberfläche, mit der du zurechtkommst.
- Sicherheit: Einlagensicherung fürs Verrechnungskonto, Wertpapiere als Sondervermögen.
Welcher Anbietertyp zu dir passt, liest du unter Broker-Arten.
Häufige Fragen
Brauche ich für einen ETF-Sparplan zwingend ein Depot?
Ja. Ein Sparplan kauft regelmäßig ETF-Anteile, und die müssen irgendwo liegen — im Depot. Ohne Depot geht es nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Depot und Verrechnungskonto?
Im Depot liegen deine Wertpapiere, auf dem Verrechnungskonto dein Bargeld. Kaufst du einen ETF, fließt Geld vom Verrechnungskonto ab und der Anteil landet im Depot. Ausschüttungen und Verkaufserlöse laufen den umgekehrten Weg.
Keine Anlageberatung. Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Anlageentscheidungen triffst du eigenverantwortlich. Investieren birgt Risiken bis zum Verlust des eingesetzten Kapitals.