Direkt zum Inhalt
Kapino
Depot & Broker

Order-Arten: Market, Limit, Stop-Loss

Die wichtigsten Ordertypen einfach erklärt.

Zuletzt aktualisiert am 9. Juli 2026

Kaufst oder verkaufst du ein Wertpapier, gibst du eine Order auf. Mit der Order-Art legst du fest, zu welchem Preis sie ausgeführt werden soll. Drei Typen decken fast alles ab, was du als Anleger brauchst.

Market, Limit und Stop-Loss

  • Market-Order: wird sofort zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt. Schnell, aber ohne Preisgarantie.
  • Limit-Order: wird nur bis zu einem von dir gesetzten Preis ausgeführt — beim Kauf höchstens dein Limit, beim Verkauf mindestens dein Limit.
  • Stop-Loss-Order: verkauft automatisch, sobald der Kurs auf eine festgelegte Schwelle fällt. Sie soll Verluste begrenzen.

Ein Beispiel

Eine Aktie steht bei 100 €. Mit einer Market-Order kaufst du sofort für rund 100 €. Mit einer Limit-Order über 95 € kaufst du nur, falls der Kurs auf 95 € oder darunter fällt — sonst passiert nichts. Eine Stop-Loss-Order über 90 € verkauft deine Position, sobald der Kurs auf 90 € abrutscht.

Was für Sparplan-Anleger zählt

Für einen ETF-Sparplan brauchst du dich um Order-Arten nicht zu kümmern: Er kauft automatisch zum jeweiligen Kurs, ähnlich einer Market-Order. Limit und Stop-Loss sind eher für einzelne Käufe und Verkäufe gedacht. Verzettel dich nicht in Feinsteuerung — fürs langfristige Investieren zählt, dass du dabeibleibst, nicht der perfekte Einstiegskurs.

Häufige Fragen

Welche Order-Art ist für Einsteiger die richtige?

Für einfache Käufe genügt die Market-Order. Wer einen bestimmten Preis absichern will, nutzt eine Limit-Order. Für einen ETF-Sparplan musst du dich gar nicht entscheiden — der läuft automatisch.

Was ist der Unterschied zwischen Stop-Loss und Limit?

Eine Limit-Order kauft oder verkauft nur zu deinem Wunschpreis oder besser. Eine Stop-Loss-Order verkauft erst, wenn der Kurs eine gesetzte Schwelle nach unten reißt — sie begrenzt Verluste, garantiert den Preis aber nicht.

Keine Anlageberatung. Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Anlageentscheidungen triffst du eigenverantwortlich. Investieren birgt Risiken bis zum Verlust des eingesetzten Kapitals.