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Absichern & Vorsorge-Basics

Die Risikolebensversicherung

Wie du Angehörige finanziell absicherst.

Zuletzt aktualisiert am 9. Juli 2026

Die Risikolebensversicherung zahlt eine vereinbarte Summe an deine Angehörigen, falls du stirbst. Sie ist eine reine Absicherung ohne Sparanteil — und genau deshalb günstig. Für Familien und alle, von deren Einkommen andere abhängen, gehört sie zu den wichtigsten Policen überhaupt.

Was sie leistet und was nicht

Die Versicherung deckt ein einziges Risiko ab: den finanziellen Ausfall durch deinen Tod. Stirbst du innerhalb der Vertragslaufzeit, erhalten die Begünstigten die vereinbarte Summe steuerfrei ausgezahlt. Überlebst du die Laufzeit, gibt es keine Rückzahlung — und das ist gewollt. Weil du für den Ernstfall zahlst und nicht für eine Geldanlage, sind die Beiträge niedrig.

Wer sie braucht

Die Frage entscheidet sich am Blick auf die eigene Situation:

  • Familien mit Kindern: Fällt ein Einkommen weg, soll die Familie den Lebensstandard halten können.
  • Paare mit gemeinsamem Kredit: Eine Immobilienfinanzierung darf die Hinterbliebenen nicht überfordern.
  • Alleinstehende ohne Angehörige: Sie brauchen die Versicherung in der Regel nicht.

Wie du die Summe wählst

Als Faustregel gelten drei bis fünf Bruttojahresgehälter. Läuft ein Kredit, kommt die Restschuld obendrauf, damit die Familie das Haus nicht verkaufen muss. Wichtig ist der Grundsatz aus dieser Themenwelt: Die Risikolebensversicherung ist reine Absicherung und sollte keinen Sparanteil enthalten. Warum sich eine Kapitallebensversicherung selten lohnt, erklärt der Beitrag dazu, Versicherung und Geldanlage zu trennen. Sie ergänzt die anderen wichtigen Versicherungen, ersetzt sie aber nicht.

Häufige Fragen

Wer braucht eine Risikolebensversicherung?

Jeder, von dessen Einkommen andere Menschen abhängen — also vor allem Familien mit Kindern und Paare mit gemeinsamem Kredit. Wer niemanden finanziell versorgt, braucht sie in der Regel nicht.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Als grobe Orientierung gelten drei bis fünf Bruttojahresgehälter. Läuft ein Immobilienkredit, sollte die Summe zusätzlich die Restschuld abdecken, damit die Hinterbliebenen das Haus halten können. Entscheidend ist, dass die Familie den Wegfall des Einkommens verkraftet.

Keine Anlageberatung. Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Anlageentscheidungen triffst du eigenverantwortlich. Investieren birgt Risiken bis zum Verlust des eingesetzten Kapitals.